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Ratgeber · Themen

Woher wissen Sie, wonach Ihre Kunden wirklich suchen?

8. August 20267 Min. Lesezeitvon Tevorian

Die meisten Betriebe schreiben über das, was sie für wichtig halten. Ihre Kunden suchen nach etwas anderem. Diese Lücke ist der Hauptgrund, warum viele Firmenwebsites viel Text enthalten und trotzdem keine Anfragen bringen. Hier sind vier Quellen, die Ihnen die echten Fragen liefern, und der Denkfehler, der die meisten davon abhält, sie zu nutzen.

Warum Sie es nicht wissen können

Sie machen Ihre Arbeit seit zwanzig Jahren. Genau das ist das Problem. Sie wissen so viel, dass Sie nicht mehr nachvollziehen können, was jemand nicht weiss, der zum ersten Mal eine Haustür kauft.

Der Fachmann schreibt über Dichtungsebenen und U-Werte. Der Kunde tippt ein: „Haustür Kosten“, „Haustür Einbruchschutz welche Klasse“, „Haustür wie lange Lieferzeit“. Drei banale Fragen, und keine davon wird auf der Website beantwortet.

Der Kern in einem Satz: Sie konkurrieren nicht mit Ihrem Wissen, sondern mit der Frage im Kopf Ihres Kunden. Wer sie am besten beantwortet, wird gefunden.

Quelle 1: Ihr eigenes Telefon

Die beste Quelle kostet nichts und liegt schon vor. Legen Sie zwei Wochen lang einen Zettel neben das Telefon und notieren Sie jede Frage, die ein Kunde stellt, im Wortlaut. Nicht sinngemäss, im Wortlaut.

Nach zwei Wochen haben Sie zwanzig bis vierzig Fragen, und Sie werden feststellen, dass sich fünf davon ständig wiederholen. Genau diese fünf sind Ihre ersten fünf Ratgeberseiten. Sie wissen bereits, dass echtes Interesse besteht, denn Sie beantworten sie seit Jahren am Telefon.

Als Nebeneffekt sparen Sie danach Zeit: Statt zum sechsten Mal dasselbe zu erklären, schicken Sie den Link.

Quelle 2: Ihre Google-Zahlen

Die Google Search Console zeigt Ihnen die tatsächlich eingetippten Wörter, bei denen Ihre Website erschienen ist. Kein Schätzwert, sondern Ihre eigenen Daten. Wie Sie das in zwanzig Minuten einrichten, steht in unserer Anleitung.

Interessant sind vor allem zwei Bereiche: Suchanfragen, bei denen Sie erscheinen, aber weit hinten stehen, und Suchanfragen, die Sie überraschen. Beide zeigen Nachfrage, die bereits existiert und die Sie noch nicht bedienen.

Quelle 3: Google selbst

Zwei kostenlose Tricks, die jeder in fünf Minuten anwenden kann.

Die Vorschläge im Suchfeld. Tippen Sie Ihre Leistung ein und schauen Sie, was Google automatisch ergänzt. Das sind echte, häufige Suchanfragen. Hängen Sie Fragewörter davor: „wie viel kostet“, „wie lange dauert“, „was ist besser“.

Der Kasten mit den Fragen. Nach einer Suche zeigt Google einen Bereich mit weiteren Fragen zum Thema. Klicken Sie eine auf, kommen neue nach. In zehn Minuten haben Sie dreissig echte Kundenfragen.

Passt dazu Warum stehen bei Google immer die anderen oben?Die drei häufigsten Gründe, alle in fünf Minuten selbst nachprüfbar.

Quelle 4: eingekaufte Marktdaten

Die drei bisherigen Quellen zeigen Ihnen nur, was in Ihrem eigenen Umfeld passiert. Was der gesamte Markt sucht und wie oft, steht dort nicht.

Diese Daten gibt es zu kaufen. Professionelle Anbieter liefern für jeden Begriff das monatliche Suchvolumen, die Stärke des Wettbewerbs und verwandte Fragen. Das kostet je nach Umfang zwischen 50 und mehreren hundert Franken im Monat.

Für einen einzelnen Betrieb lohnt sich ein solches Abo selten. Für uns schon, weil wir die Daten für alle Kunden gleichzeitig nutzen. Deshalb ist dieser Zugang in unserem Monatspreis enthalten, ohne dass Sie ein eigenes Abo brauchen.

Passt dazu Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?Ein realistischer Zeitplan Monat für Monat.

Der Fehler, den fast alle machen

Der häufigste Fehler ist nicht, die falschen Themen zu wählen. Es ist, die Themen nach Suchvolumen zu sortieren und oben anzufangen.

„Haustür“ hat viel Suchvolumen. Dort stehen aber die grossen Portale und Hersteller, und Sie werden dort in den nächsten drei Jahren nicht auftauchen. „Haustür Altbau nachträglich Einbruchschutz Kosten“ hat wenig Suchvolumen, dafür können Sie dort auf Platz eins landen, und wer das eintippt, will kaufen.

Zehn Seiten mit je zwanzig Suchanfragen im Monat bringen Ihnen mehr Anfragen als eine Seite, die um zweitausend kämpft und nie ankommt.

Passt dazu Braucht meine Firmenwebsite wirklich einen Blog?Warum es nicht um Neuigkeiten geht, sondern um Antworten.

Welche Fragen sich lohnen

Prüfen Sie jede Frage gegen vier Kriterien:

KriteriumPrüfung
Passt sie zu Ihrem Angebot?Können Sie den Auftrag annehmen, wenn jemand anruft?
Ist sie erreichbar?Stehen dort nur Portale, oder auch normale Betriebe?
Zeigt sie Kaufabsicht?Kosten, Vergleich, „in meiner Nähe“ sind stärker als reine Neugier
Können Sie etwas Eigenes beitragen?Eine Zahl, ein Beispiel, eine Erfahrung aus der Praxis

Erfüllt eine Frage alle vier, ist sie eine Seite wert. Sonst nicht.

Fazit

Sie müssen nicht raten, was Ihre Kunden suchen. Zwei Wochen Zettel neben dem Telefon und zwanzig Minuten Search Console liefern Ihnen mehr brauchbare Themen, als Sie in einem Jahr abarbeiten können.

Der schwierige Teil kommt danach: jeden Monat daraus wirklich Seiten machen, dauerhaft, auch wenn die Saison anzieht. Genau daran scheitern die meisten Betriebe, und genau dafür gibt es Tevorian.

Diese Seite ist selbst ein Beispiel

Tevorian hat dieses Thema aus echten Suchdaten gewählt, gegen unser Angebot geprüft, recherchiert und veröffentlicht. Genau das macht es auch auf Ihrer Website. Ob Ihre Website dafür geeignet ist, prüfen wir kostenlos.

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