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Ratgeber · KI

Bestraft Google Texte, die von einer KI geschrieben wurden?

15. August 20268 Min. Lesezeitvon Tevorian

Diese Frage bekommen wir in fast jedem Gespräch, und sie ist berechtigt. Wir verkaufen ein Programm, das Texte erzeugt. Wenn Google solche Texte bestrafen würde, wäre unser Produkt wertlos. Also hier die ehrliche Antwort, mitsamt dem Teil, der uns nicht in den Kram passt.

Die kurze Antwort

Nein. Google bestraft Texte nicht dafür, dass eine KI sie geschrieben hat. Google bestraft Inhalte, die keinen Nutzen haben und massenhaft für Suchmaschinen produziert wurden. Das ist ein bedeutender Unterschied, und er entscheidet darüber, ob Ihre Website wächst oder abstürzt.

Merken Sie sich diese Unterscheidung: Nicht das Werkzeug ist das Problem, sondern die Absicht. Ein von Hand geschriebener Text ohne Nutzen ist genauso wertlos wie ein maschineller. Und ein maschineller Text mit echter Recherche kann besser sein als das, was viele Betriebe abends um elf selbst tippen.

Was Google tatsächlich sagt

Google hat seine Haltung mehrfach öffentlich klargestellt. Der Kern: Bewertet wird die Qualität des Inhalts, nicht die Art seiner Entstehung. Was abgestraft wird, ist Inhalt, der in erster Linie dafür gemacht ist, in Rankings zu erscheinen, statt Menschen zu helfen.

Konkret geht Google gegen drei Muster vor:

  • Massenware ohne Mehrwert. Hunderte Seiten, die dasselbe in anderen Worten sagen.
  • Missbrauch fremder Reputation. Eine etablierte Website, die plötzlich Themen veröffentlicht, mit denen sie nichts zu tun hat.
  • Abgeschriebene Inhalte. Zusammenfassungen fremder Seiten ohne eigenen Beitrag.

Alle drei Muster kann man mit KI schneller erzeugen als von Hand. Deshalb fällt es zusammen. Verursacht wird es aber nicht durch die KI, sondern durch die Absicht dahinter.

Warum trotzdem Websites abgestürzt sind

Seit 2024 haben zahlreiche Websites massiv Sichtbarkeit verloren, die vorher gut liefen. Fast alle hatten dasselbe getan: In kurzer Zeit sehr viele Seiten veröffentlicht, die nichts enthielten, was es nicht schon gab.

Typischer Ablauf: Ein Werkzeug erzeugt aus einer Liste von hundert Suchbegriffen hundert Artikel. Jeder ist grammatikalisch einwandfrei, gut gegliedert und vollkommen austauschbar. Vier Monate später bricht die Sichtbarkeit der gesamten Domain ein, auch die der alten, guten Seiten.

Das ist der Teil, den Anbieter solcher Werkzeuge selten erwähnen: Der Schaden bleibt nicht bei den schlechten Seiten. Er trifft die ganze Website.

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Woran Sie den Unterschied erkennen

Stellen Sie sich bei jedem Text vier Fragen. Sie brauchen dafür keine Software.

FrageSchlechtes ZeichenGutes Zeichen
Steht eine Zahl drin, die man nachprüfen kann?„je nach Aufwand“„CHF 1.500 bis 3.000 im Monat“
Wird irgendwo abgeraten?alles ist immer sinnvoll„für einen Bäcker lohnt sich das nicht“
Gibt es ein konkretes Beispiel?„je nach Branche“„ein Schreiner mit 4.000 Franken Auftragswert“
Erfahren Sie etwas Neues?bestätigt nur, was Sie ohnehin wussteneine Zahl, ein Verfahren, eine Grenze

Wenn ein Text alle vier Fragen mit „schlechtes Zeichen“ beantwortet, ist er wertlos, unabhängig davon, wer ihn geschrieben hat.

Wie Sie einen KI-Text vor der Veröffentlichung prüfen

Falls Sie selbst mit einem KI-Werkzeug arbeiten, prüfen Sie vor jeder Veröffentlichung drei Dinge:

  1. Jede Zahl nachschlagen. Sprachmodelle erfinden Zahlen, die plausibel klingen. Preise, Fristen, gesetzliche Vorgaben: alles selbst nachprüfen. Eine falsche Frist auf Ihrer Website ist Ihr Problem, nicht das des Werkzeugs.
  2. Jede Quelle öffnen. Wenn ein Text eine Studie zitiert, klicken Sie darauf. Erfundene Quellenangaben sind der häufigste Fehler.
  3. Den Nutzen benennen können. Sagen Sie in einem Satz, was dieser Text besser macht als die zehn, die es schon gibt. Fällt Ihnen nichts ein, veröffentlichen Sie ihn nicht.
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Wie man es richtig macht

Genau diese drei Prüfungen haben wir in Tevorian fest eingebaut, weil wir wissen, dass sie im Alltag sonst untergehen. Ein Thema muss zu Ihrem Betrieb passen, sonst entsteht kein Text. Es muss belegbare Quellen geben, sonst wird das Thema zurückgestellt. Und der Mehrwert muss vor dem ersten Satz benannt sein.

Dazu kommt die Menge: zwei bis acht Beiträge im Monat, nicht hundert in einer Woche. Wer in sieben Tagen fünfzig Seiten veröffentlicht, sieht für Google aus wie eine Textfabrik, selbst wenn die Texte gut wären. Warum Regelmässigkeit wichtiger ist als Tempo, steht in unserem Beitrag über die Dauer.

Fazit

Die Frage ist nicht, ob eine Maschine mitgeschrieben hat. Die Frage ist, ob am Ende etwas dasteht, das einem Menschen weiterhilft, und ob jemand dafür geradesteht.

Wenn Sie unsicher sind, ob ein Anbieter das ernst nimmt, stellen Sie ihm eine einzige Frage: „Was passiert, wenn Ihr System zu einem Thema keine brauchbaren Quellen findet?“ Lautet die Antwort „dann schreibt es trotzdem“, wissen Sie genug. Weitere Warnsignale finden Sie in unserem Beitrag über gekaufte Links.

Diese Seite ist selbst ein Beispiel

Tevorian hat dieses Thema aus echten Suchdaten gewählt, gegen unser Angebot geprüft, recherchiert und veröffentlicht. Genau das macht es auch auf Ihrer Website. Ob Ihre Website dafür geeignet ist, prüfen wir kostenlos.

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